Karlsdialoge #011 mit Julien Schröder-Gianoncelli: Die Entmystifizerung des ESM


Ein neues Gespenst geht um in Europa: Es heißt “ESM”. Die zweite, überarbeitete Version des Euro-Rettungsschirms. Es zirkulierten dazu in jüngster Zeit einige Internet-Meme pamphletischer Machart, die den ESM mit einer europäischen Diktatur gleichsetzen. Doch einfache, angstmachende polemische Aussagen funktionieren dann besonders gut, wenn die Bildung fern bleibt. Grund genug sich mit jemanden zu unterhalten, der sich mit dieser Thematik intensiv auseinandergesetzt hat. Julien Schröder-Gianoncelli studiert “International Business” an der Karlshochschule International University und muss sich also zwangsläufig mit der internationalen Finanzwelt auseinandersetzen. Aber auch ihn treibt derzeit die Frage an: Ist der ESM wirklich ein Anlass zur Panik? Was bewirkt er? Brauchen wir ihn, wenn wir an der europäischen Idee festhalten wollen? In einem Beitrag auf Facebook, hat er bereits einige Fragen dazu beantwortet. Das wiederum machte mich neugierig und als Finanz-Laie hätte ich gerne noch mehr verstanden. Was bietet sich also mehr an als ein direkter Dialog?

Links zum Podcast:

ESM auf Wikipedia

Julien Schröder-Gianoncelli: Der Fiskalpakt und der ESM aus meiner Sicht –> Kein Grund zur Panik!

Länderbeteiligungen der Europäischen Zentralbank

“Sixpack” der EU

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9 Kommentare

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  4. Es ist der 3. Podcast den ich von euch höre und es ist mit Abstand der schlechteste. Warum? Es ist ein abstruser mix aus angeblichen (hier und da auch richtigen) Fakten und Meinung. Leider wird nicht deutlich, was Meinung ist und was Fakt. Das macht den Podcast zu einem Sammelsurium von Halbwahrheiten und Meinungsmache.

  5. “Keine Gefahr, alles wird gut und unsere Demokratien sind toll”

    Das ist die Message die ich von euch bekommen habe. *am-kopf-kratz*

  6. Nun, dann dürftest du uns missverstanden haben. Der Podcast orientiert sich an einem Pamphlet, das im Netz die Runde machte und bewusst Angst schürte. Wir wollten das aus einer anderen Perspektive darstellen.

    “Keine Gefahr, alles wird gut” würde ich jetzt nicht raushören, eher “man kann es auch weniger panisch betrachten”.

    Was unsere Demokratie betrifft: Im vergleich zur bisherigen Geschichte Europas und den Regierungssystemen anderer Staaten auf der Welt, finde ich unsere Demokratie ziemlich gut. Vor allem finde ich es gut, dass man sie jederzeit öffentlich kritisieren kann, ohne Repressalien zu befürchten. Und natürlich besteht immmer Optimierungsbedarf, aber wir haben eine gute formbare Grundlage gewchaffen, die permanent ausbaufähig ist. Deshalb zweifel ich ungerne am Fundament.

  7. Liebes Puddingpulver,

    gerne würde ich erfahren, welche Halbwahrheiten und Meinungsmache sich in meinem Interview befinden.. Irgendwie muss ich ja was dazulernen ;)

  8. Die 25% die ich nenne stimmen nur, wenn man das ganze auf die 17 EU-Mitgliedsstaaten runterrechnet. Ansonsten hat Deutschland nur 19% Beteiligung an der EZB

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